Noch ganz dicht? Druckluftsysteme auf dem Prüfstand

Leckagen auf der Spur - ganz ohne Produktionsausfall

Druckluft ist eine umweltschonende und effiziente Energieform - vorausgesetzt das Druckluftsystem in den Produktionsanlagen wird regelmäßig gewartet und auf Leckagen überprüft. Genau dazu hatte sich die Richter Chemie-Technik GmbH entschlossen, als Sie VOORTMANN den Auftrag zur Leckageortung erteilte. Wie sich zeigen sollte mit nachhaltigem Nutzen für die gesamte Produktionsstätte.

Ihr Druckluft-Spezialist
Christian Knappmann
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Wenn die Luft raus ist, wird´s teuer

Ursprünglich hatten wir dem Unternehmen ein Modernisierungsangebot für die Druckluftstation vorgelegt. Im Gespräch mit dem Kunden stellte sich schnell heraus, dass über diese Aufgabe hinaus dringender Handlungsbedarf im Bereich der Leckageortung und -beseitigung bestand. Sowohl die erhöhten Energiekosten als auch die mitunter mangelnde Druckluftversorgung in der Produktion waren Unternehmensverantwortlichen wie Mitarbeitern schon länger ein Dorn im Auge. Völlig zurecht, wenn man bedenkt, dass schon eine einzige, winzige undichte Stelle dafür sorgt, dass sich Geld im wahrsten Sinne des Wortes in Luft auflöst.

Laut Energieagentur NRW liegt der Druckluftverlust in Unternehmen bei 24 %, was zu durchschnittlichen Mehrkosten von 3.000 Euro jährlich führt.

 

Finden, dokumentieren, reparieren – alles aus einer Hand

Dass der Kunde trotz des bereits erkannten Problems bisher noch nicht tätig geworden war, hatte einen einfachen wie nachvollziehbaren Grund: Angst vor Mehraufwand und Stillstandzeiten. Bedenken, die wir mit unserem Komplettservice-Konzept schnell zerstreuen konnten. Nicht nur, dass kundenseitig keinerlei Vorkehrungen zu treffen oder Personal bereitzustellen war, die Leckageortung erfolgte auch während der laufenden Produktion. Lediglich bei größeren Luftdruckverteilungen innerhalb von Maschinen oder Verteilerschränken war eine kurze Absprache mit dem Maschinenführer notwendig.

Das Ergebnis unserer Leckageortung: insgesamt 76 gefundene undichte Stellen

Der gesamte Einsatz von der Auftragserteilung bis zum Abschluss ließ sich innerhalb von zwei Wochen realisieren, wobei die eigentliche Leckageortung lediglich zwei Tage in Anspruch nahm. Möglich machte das neben unserem hochspezialisierten Team vor allem die von uns verwendete moderne Ultraschalltechnik. Undichte Stellen können so besonders zuverlässig und in kürzester Zeit lokalisiert werden.

In erster Linie handelte es sich dabei um Schnittstellen zwischen Rohrleitungen und Maschinen bzw. Steuerungen. Auch flexible und nachträglich installierte Druckverteilungen wiesen vermehrt undichte Stellen auf. Sämtliche Leckagen wurden von uns tabellarisch sowie fotografisch dokumentiert und zudem zur besseren Wiederauffindbarkeit mit Markierungsschildchen versehen.

Seit der Leckagebeseitigung und der im Zuge eines Folgeauftrags erfolgten Ausbesserung der Rohrleitung ist die Verfügbarkeit der Druckluft erheblich gestiegen. Außerdem hat sich die Laufzeit der Kompressoren deutlich verringert.

Rainhard Zielke – Betriebsmittelkonstruktion / Production Tool Design

Eine Kosten-Nutzen-Rechnung, die voll aufgeht

Hochgerechnet aufs Jahr mit 6.000 Betriebsstunden des Druckluftsystems verursachten die 76 von uns identifizierten Leckagen rund 13.500 Euro höhere Stromkosten. Noch nicht berücksichtigt sind hier weitere leckagebedingte Kosten für zusätzlichen Wartungsaufwand und Reparaturen. Insgesamt lag die jährliche Kostenersparnis für die Richter Chemie-Technik GmbH durch unsere Arbeiten bei rund 15.000 Euro.

Wenn man bedenkt, dass unser kompletter Einsatz inklusive Reparatur und Austausch defekter Teile wie Kugelhähne, Filter, Schläuche und Schnellkupplungen nur ca. 4.000 Euro ausmachte, wundert es kaum,dass wir uns am Ende über einen rundum zufriedenen Kunden freuen konnten. Das Ergebnis waren und sind diverse Folgeaufträge. Inzwischen haben wir für Richter Chemie-Technik im Bereich des Druckluftsystems fast das gesamte Werk saniert.

Zuletzt realisierten wir für den Kunden ein komplett neues Konzept zur Drucklufterzeugung. Hierbei wurde von uns eine Druckluftstation inklusive Lüftung, Elektrik und Verrohrung installiert. Schön zu sehen,dass Luft die Basis für eine derart feste Kundenbeziehung sein kann.

Unser Projekt-Highligt

Es geht nichts über direktes positives Feedback: Die Arbeiter an den Produktionsmaschinen haben sichpersönlich bei unseren Monteuren bedankt, weil im Anschluss an unsere Arbeiten wieder ausreichendDruckluft für alle zur Verfügung stand. Zuvor musste man sich untereinander absprechen, wer wann mitDruckluft arbeitet.

So profitierte der Kunde im Einzelnen

  • Leckageortung während laufender Produktion dank moderner Ultraschalltechnik
  • Übersichtliche Dokumentation aller Leckagen zum Festpreis
  • Reparatur und Austausch durch VOORTMANN Experten
  • Rund 15.000 Euro Betriebskosten weniger jährlich nach Leckagebeseitigung

Das ist die Richter Chemie-Technik GmbH

Das mittelständische Unternehmen produziert hochleistungsfähige, PFA-ausgekleidete Pumpen und Armaturen.

Zu den Kunden zählen die chemische und pharmazeutische Industrie, aber auch die Nahrungsmittelindustrie, die Halbleiter- und Papierindustrie sowie der Bergbau.

Firmensitz des Unternehmens ist Kempen am Niederrhein.

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